Vom Hugo zum Boss – Abimorphose
Von Abifeier und Abiball
| Nach einem zweijährigen Marathon durch „Über- und Unterkurse“, Klausuren, Präsentationen, Experimente, Exkursionen, schriftliche Reifeprüfungen, Modenschau, Abi-Gag und Theater musste noch der Schlussspurt durch die Woche der Wahrheit – das Mündliche – bewältigt werden. Am 13. Juni war es dann so weit: 40 überglückliche junge Leute aus Fachoberschule und Gymnasium erhielten aus den Händen von Botschafter Prof. Dr. Reinhard Bettzuege und Schulleiter Dr. Walter Karbach ihre Abi-Zeugnisse. Umrahmt wurde die Feier von musikalischen Einlagen der vier Schülerinnen Desiree Eder, Luisa Glaser, Eva Fisch und Maren Schneider, die mit dem zum ersten Mal ausgelobten Musikpreis des Botschafters ausgezeichnet worden waren. Auch Dr. Jörg-Thomas Dierks für den Schulverein sowie Gerold Hofmann, Martin Scherer, Alexander Just und der neue Oberstufenleiter Timo Greiwe im Namen des Kollegiums wussten die Leistungen der Absolventen gebührend zu würdigen. Hier ein Auszug aus der Rede des letzteren: | |
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„Vom Hugo zum Boss – Abimorphose“ – so lautet das selbstgewählte Motto unseres diesjährigen Abiturjahrgangs. Ein Motto, das durchaus im Trend liegt. Wenn man in Deutschland die Abituraufkleber auf den Autos vergleicht… „Abitui – wir haben es uns verdient“ oder „Abi 2006 – 3, 2, 1 – meins!“ oder „Außen Abi, innen Geschmack“ so stellt man fest, dass sich die Schülerinnen und Schüler beim so genannten Abi-Motto nicht selten in der Werbung oder Konsumwelt bedienen.
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Das Abitur, die gute alte Hochschulreife also im Kommerzialisierungswahn. Keine Konsumkritik? Wir (als ehemalige Schüler eines Goethe-Gymnasiums) haben immerhin noch versucht die Verbindung zum guten Johann Wolfgang zu schaffen („Abi ´90 - Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor“). Aber ich gebe zu, dass mir der Wortwitz in Ihrem Motto durchaus gefällt – und schließlich ist es doch auch Ausdruck eines Gefühls, es endlich geschafft zu haben (was ich und viele Kolleginnen und Kollegen nach dieser Woche gut nachvollziehen können) und dass einem die Welt offen steht. Dieses Gefühl sollen Sie heute auch haben – das ist wichtig, und das ist auch gut so. So gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen zur bestandenen Reifeprüfung 2008. (...).“ |
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| Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass solche Großtaten wie das Abitur an der iDSB grandios gefeiert werden: Am Abend wurde fein gespeist und schwungvoll getanzt beim Abiball im Tervurener Kolonienpalais, während die Nacht darauf auf der Abiparty im Wezembeeker Jugendhaus Merlin bei donnernden Rhythmen durchgemacht wurde. Damit hatten dann die diesjährigen „Abifestspiele“ ein Ende. Und nächstes Jahr? „Same procedure as last year!“ |
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Text: Steffen Straube-Kögler
Fotos: Heinz Zimmer und Steffen Straube-Kögler |
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