Spielender Austausch mit Schulen
aus anderen Teilen Europas

Die iDSB heißt Projektpartner in Brüssel willkommen

Im Oktober hatte die Grundschule Besuch aus vier anderen europäischen Ländern, von unseren Partnerschulen mit denen wir das Projekt „Spiele ohne Grenzen“ umsetzen, gefördert durch das EU Comenius Programm  . Dreizehn Kolleginnen und Kollegen aus Litauen, Italien, Slowenien und der Slowakei waren für eine Woche angereist, um die iDSB und Brüssel persönlich kennen zu lernen und die nächsten Schritte im Projektverlauf zu besprechen. Die iDSB hatte für die Gäste ein umfangreiches Programm zusammengestellt, wie z.B. ein Parlamentsbesuch, eine Stadtrundfahrt durch Brüssel, die Schulbesichtigung mit Unterrichtsbesuchen, ein Ausflug nach Gent, ein Abendessen mit dem Verwaltungsrat, ein Grillfest der Elternschaft, Arbeiten am Projekt u.v.m.
  Da es beim Thema für die gemeinsame Arbeit um Kinderspiele geht, und Vergleiche zwischen den teilnehmenden Ländern, verbrachten unsere Besucher auch viel Zeit in den Klassen und brachten die Lieblingsspiele ihrer Schüler unseren Kindern bei.

Als Höhepunkt fand eine offizielle Veranstaltung im Amphitheater der Grundschule statt, bei der unsere Gäste von Schülern der iDSB mit einem Lied in allen Partnerschaftssprachen und Fähnchen ihrer Länder empfangen wurden. Zudem verlas die Kulturbeauftragte der deutschen Botschaft, Frau Lanwehr, ein Grußwort des Botschafters. Unsere Besucher stellten dem Publikum ihre Schulen und Heimatländer vor und die iDSB präsentierte den gemeinsam erstellten Kalender für 2009, mit Spielen aller Partner.
Beim Fazit waren sich alle einig: Dank der guten Organisation und Zusammenarbeit aller Beteiligten war diese „Comeniuswoche“ ein gelungenes Ereignis, für unsere Gäste, unsere Schulkinder und das Kollegium.
Hintergrund: Die EU Kommission fördert mit vielen Programmen den kulturellen Austausch zwischen verschieden Ländern Europas, auch im Bildungsbereich. Im Sommer 2006 entschied die Grundschule der iDSB, sich zum ersten Mal für die Teilnahme an einem Projekt mit anderen Schulen zu bewerben und war auf Anhieb erfolgreich. Der Startschuss des Projekts fiel im Oktober 2007 und sein Abschluss ist für 2009 vorgesehen.
Das Projektthema basiert auf dem Grundgedanken dass Kinder spielend lernen. Gleichzeitig soll das Entdecken von Unterschieden und Gemeinsamkeiten mit Kindern in anderen Ländern ein besseres Verständnis für Europa fördern und der direkte Kontakt den Nutzen von Fremdsprachen verdeutlichen. Die Grundschule setzt das Thema fächerübergreifend im Unterricht um und hat wiederholt mit Projekttagen den Stellenwert des Projektes unterstrichen und alle Klassen teilnehmen lassen.
Gemeinsam haben die Partnerschulen verschiedene Produkte entwickelt, wie eine DVD mit Spielbeschreibungen und den besagten Kalender, wie auch eine Webseite .

Katharina Duwe

weitere Bilder:

Comenius-Projekt