Leo, der Faule
Eine politische Fabel hat Premiere in der iDSB
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„Leo, der Faule“, eine politische Fabel von Sylvia Johansson hatte im Mai
Premiere. Die Klasse 6b inszenierte das Stück unter der Regie von Anna Vogelaar
und Ann-Kathrin Endres mit viel Witz und Charme und erntete beim Publikum
tosenden Beifall.
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Das Klassenprojekt entstand im fächerübergreifenden Unterricht der Fächer
Deutsch und Geschichte bei Sylvia Johansson und die Klasse amüsierte sich
tierisch bei der zweiwöchigen Probenarbeit. Die Kinder spielen mit Verve unter
toll geschminkten Gesichtern und mit witzigen Masken. Im Superwahljahr 2009 hat
diese Fabel durchaus Konjunktur. Warum? Leo, der Faule (Victoria Fechtner),
seines Zeichens König der Tiere, wird von seinem Tiervolk gestürzt. Er war zu
faul zum Regieren. Die Tiere verbannen ihn und seine Frau Leopoldine (Barbara
Polikeit). Leo nimmt die Verbannung auf die leichte Schulter, das Regieren sei
ihm eh’ zu anstrengend gewesen und geht zum All-inclusive-Urlaub in den Zoo. Tanya Wittal |
Die Tiere feiern seinen Sturz, stürzen sich in Anarchie und erkennen bald: „Regierung muss sein!“ und wählen. Aber – oh je – jeder hat bei der Wahl nur sich selbst gewählt! Was ist solchenfalls zu tun? – Die Fabel bietet keine Lösung an – nur einen Anstoß zum Nachdenken: „wenn dumme Tiere sich selber woll’n regieren“. Es folgt am Ende, was auch im richtigen Leben folgt: Die ellenlangen Kommentare der Presse und der Television. Die kleinen, naiven Frösche bringen die Sache schlussendlich auf den Punkt „Qua,qua, Quatsch war das!“ |
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