Oktoberfest mit Hindernissen
Der schwere Weg zum Oktoberfest
Von Christine Kopp
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Alles war so schön geplant. Warum nicht das traditionelle Oktoberfest an der iDSB mit dem WM-Qualifikationsspiel „Deutschland gegen Russland“ kombinieren? Schließlich jubelt es sich gemeinsam doppelt so schön. Doch bis um 16.30 Uhr pünktlich angezapft werden konnte und das „Public Viewing“ stand, galt es, zunächst unüberwindlich scheinende Schwierigkeiten zu überwinden. Was war passiert?
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Der stets aufmerksame Hausmeister Paul Hartmann hatte am Vortag
verräterische Bodenabsenkungen auf dem Schulhof und der Zufahrt zum
Schulgelände entdeckt, die flugs zu Löchern mutierten. Feuerwehr und
Polizei eilten herbei, um die Corpori Delicti zu untersuchen, die
niederschmetternde Diagnose lautete: Rohrbruch. Die Folge: Zwei
Baustellen in Zufahrt und Zugang und kein Wasser im Oberschulgebäude!
Nun wird auch der fanatischste Fußballfan einsehen, dass ohne einen Zugang zu den Toiletten nicht gefeiert werden kann. Daher trat umgehend ein Krisenstab, bestehend aus der Schulleitung, unserem Präsidenten Dr. Dierks, Frau von Ludwig und Herrn Dziallas, zwecks Rettung des Oktoberfestes auf den Plan. Zunächst erwog man eine Verlegung der Festivität in das Amphiteater der Grundschule. Dr. Dierks besorgte im Eilverfahren eine alte SAT-Schüssel, um das Grundschulamphitheater fußballtauglich zu machen. Die Schüssel musste aber nicht mehr zum Einsatz gebracht werden. Ein engagierter Bautrupp kam, sah, reparierte den Schaden und schüttete die Löcher wieder zu. Sieg auf der ganzen Linie! Pünktlich zu Beginn des Festes war das Wasser wieder da und es konnte endlich heißen: „O´zapft is!“ |
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Alle Mühen hatten sich gelohnt, die Aula war brechend voll. Als Miro Klose dann
zum 1:O für Deutschland verwandelte und damit die vorzeitige Qualifikation der
deutschen Mannschaft für die WM in Südafrika sicherte, kannte der Jubel keine
Grenzen. Es herrschte ausgelassene Partystimmung! Nach dem erlösenden Abpfiff
sorgte Allroundtalent Hartmann für Stimmungsmusik, zu der munter weitergefeiert
wurde.
Für das leibliche Wohl hatten Schüler und Eltern, unterstützt von der Brasserie Bavaria, bestens gesorgt. Die bayerischen Spezialitäten fanden reißenden Absatz, wobei sich vor allem der köstliche Leberkäse außerordentlicher Beliebtheit erfreute. Die Bewirtung übernahmen kompetent und charmant unsere zukünftigen Abiturienten und Abiturientinnen. Ein besonderer Dank gilt Peter Schmitt und Claudia Kuffner vom Festausschuss und den zahlreichen Helfern aus der Elternschaft, ohne deren Hilfe das gelungene Fest nicht hätte stattfinden können.
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