Mauern
Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der iDSB für den Kunstwettbewerb der
Deutsch-Belgischen Gesellschaft Oktober/November 2009
Von Tanya Wittal-Düerkop
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Zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls hat der Kunstwettbewerb der
Deutsch-Belgischen Gesellschaft Schülerinnen und Schüler der Internationalen
Deutschen Schule Brüssel eingeladen, sich an die Mauer, sich an die Grenze,
sich an die Unterdrückung von Freiheit, sich an die Teilung zu erinnern.
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| Und die jungen Menschen sahen mehr Mauern als nur die Berliner Mauer, mehr Grenzen als nur die innerdeutsche Grenze, mehr Unterdrückung als die einer bestimmten Staatsmacht gegenüber ihren Bürgern, mehr Teilendes als eine bestimmte Ideologie. Entstanden sind existentielle Auseinandersetzungen mit dem Thema MAUERN. Erzählt werden in den Kunstwerken Geschichten, die an begrenzende Mauern und freiheitszerstörende Orte erinnern, die von Angst und Ohnmacht reden, aber auch von Hoffnung und dem Gelingen, diese Grenzen und Mauern zu überwinden. Die unterschiedlichen Beiträge, die hier aufeinander treffen, öffnen neue Erinnerungs- und Reflexionsräume. Die Überwindung wie die Öffnung von Mauern liegt im Mit-teilen. |
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Fast alle Arbeiten sind in einer interdisziplinären Projektarbeit der Internationalen Deutschen Schule Brüssel im Zeitraum vom 31.10.2009 bis 16.11. 2009 extra für den Kunstwettbewerb der Deutsch-Belgischen Gesellschaft zum Thema „MAUERN“ unter der Leitung von Iris Kaes und Tanya Wittal-Düerkop entstanden. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen 12 und 18 Jahre alt. 34 Positionen junger deutscher Künstlerinnen und Künstler zum Thema MAUERN im Jahr 20 nach dem Fall der Berliner Mauer liegen der Jury nun zur Bewertung vor. |
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34 Reflexionen junger Menschen in künstlerischer Umsetzung sind zu
sehen, die der Jury als Antwort auf die Fragestellung des
Kunstwettbewerbs der Deutsch-Belgischen Gesellschaft zum Thema MAUERN im
November 2009 präsentiert werden.
34 Stellungnahmen, die sich wie eine Anthologie der jungen Generation zum Fall der Berliner Mauer lesen und zugleich zum Zerbrechen aller ideologischen Mauern in Köpfen und Körpern aller Menschen geradezu auffordern. Die Werke zeugen von vertieften persönlichen Reflexionen auf ein historisches Ereignis, das die jungen Leute zumeist nur aus der Fernsicht, aus Erzählungen, aus der Begegnung mit Zeitzeugen oder durch die Medienberichterstattung kennen. Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zum Thema MAUERN erzählen aber auch von menschlichen Befindlichkeiten, von Sehnsüchten, Ängsten, Hoffnungen: Trennendes und Zusammengehörendes, Freiheit und Zwang, Isolation und Befreiung, Unterdrückung und Ausbruch. Am Donnerstag, 17. Dezember wird die Jury in einer Feierstunde im Foyer der iDSB die Preisträger bekannt geben. |
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