Journalistisches Schreibtraining

Redakteure von Belgieninfo üben mit Schülern

Von Lukas Wenzel

 

20. November 2009, 13.30 Uhr: Während die meisten Schüler sich schon über das Wochenende freuten, saßen einige wenige noch im Kunstsaal.

 

Der Grund war ein zweitägiges Seminar über journalistisches Schreiben, welches von der Schule veranstaltet wurde.
Geleitet wurde die Veranstaltung von zwei Redakteuren der Internetseite Belgieninfo.net. Am ersten Tag führte Rudolph Wagner durch das Programm. In seiner Karriere war er unter anderem als ARD-Korrespondent in Madrid und Brüssel tätig. Zuletzt arbeitete er hier in Brüssel für RTL und ist jetzt im Ruhestand. Die Themen reichten von grundlegenden Dingen wie dem Erstellen einer Meldung bis zu Themen wie dem Arbeiten in der Redaktion. Zwischendurch erzählte er uns immer wieder kurze und zum Thema passende Geschichten aus seiner Laufbahn. Am Ende des Tages erhielten die Teilnehmer noch eine kleine Hausaufgabe.
 

Als die Veranstaltung am Samstag um 11.00 Uhr begann, fanden sich alle Teilnehmer nach und nach wieder ein. Unter der Leitung von Renate Kohl-Wachter, die unter anderem schon für die WELT geschrieben hat und seit 1990 als freie Journalistin in Brüssel tätig ist, war es unter anderem Aufgabe, einen Kommentar zu einem frei gewählten Thema zu schreiben. Während der Mittagspause war für Verpflegung in Form eines kleinen Büffets gesorgt. Das letzte Thema, welches behandelt wurde, war das Interview. Dabei wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sollte den Direktor spielen. Der Hausmeister der Schule hatte das gesamte Geld der Schule gestohlen und der Direktor sollte dies nicht an die Öffentlichkeit gelangen lassen. Die andere Gruppe übernahm die Rolle des Journalisten, der wiederum versuchte, dem Direktor Informationen zu entlocken.
 

Dieses Spiel führte zu einigen komischen Situationen und war ein gelungener Abschluss eines insgesamt gelungenen Seminars. Schüler wie Lehrer waren gleichermaßen begeistert und würden sich über eine Fortsetzung freuen.