Brüsselprofis unterwegs

Stadtführung der Klassen 5b und 5c

von Christine Kopp und Tanya Wittal-Düerkop

Sie haben Janneken Pis, das weibliche Gegenstück zum weltbekannten pinkelnden Manneken, auch noch nie gefunden? Ihnen kann geholfen werden! Zwanzig junge Stadtführer aus der Klasse 5c erkundeten am 29. Juni gemeinsam mit ihren Eltern die Sehenswürdigkeiten Brüssels. Mit ihrer Klassenlehrerin Uta Schmidt-Rossner hatten die Kinder im Erdkundeunterricht Referate zu den Brüsseler Highlights vorbereitet. Flugs ein Bus gechartert, die Eltern eingeladen und los ging´s! Bei strahlendem Wetter glänzten die 5c-Brüsselprofis mit ihren Vorträgen direkt vor Ort. Vom Atomium bis zum Justizpalast, von Jugendstilhäusern bis zum Grand Place wurden die begeisterten Eltern brüsseltechnisch fit gemacht. Am Manneke Pis erhielten die jungen Referenten sogar spontanen Szenenapplaus schulfremder Mithörer und das Kompliment eines älteren Herren: „Na, die sind fei gut!“


Wie gut kennst Du Brüssel?
Bei einem Brüsselquiz rund um den Grand Place war dann Teamwork in gemischten Eltern-Schüler-Gruppen gefragt. Die angenehmste Herausforderung war dabei der große Pralinentest: Drei kleine schokoladige Köstlichkeiten mussten dem entsprechenden belgischen Chocolatier zugeordnet werden. Diese Aufgabe wollte natürlich jeder gerne übernehmen! Der gelungene Ausflug endete stilvoll mit einem Picknick im Jubelpark. Eine wunderbare Projektidee von Frau Schmidt-Rossner, die den Tag perfekt für Schüler und Eltern organisiert hat! Und wer Janneken noch immer nicht finden kann: Fragen Sie die 5c!
Stadt oder Musentempel: Wo geht’s lang?
Und just an der Place Royale traf die brüsselkundige 5 c auf die kunstbegeisterte 5b. Kurzer Gruß an der Ampel und ein wenig Fachgesimpel über Magritte, Jugendstil und die Burgunder und weiter ging’s. Dabei war allerdings die Wiedersehensfreude so groß, dass sich die beiden Gruppen spontan mischten und nicht mehr wussten, ob sie in Richtung der offenen Museumstore oder zum Musikinstrumentenmuseum gehen sollten. Oups! Als die Gruppenleiter ihre Mitglieder alle wieder eingefangen hatten, begab sich die 5 b in die surrealen Welten des Herren Magritte perfekt ausgestattet mit Melone, Apfel und Zeichenstift. Nach einer interaktiven Führung und einem kurzen Stopp im Museumsshop malten und schnipselten die jungen Künstlerinnen und Künstler im Magritteatelier. Zum guten Schluss spendierte Frau Rechten noch allen ein Eis. „Ceci n’est pas une glace“ stimmte in dem Fall nicht: es war echt, eiskalt und schmeckte köstlich!